12-Jähriger bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – dramatische Rettung in Celle
Leila Bloch12-Jähriger bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – dramatische Rettung in Celle
Am Abend des 20. Januar 2026 brach ein 12-jähriger Junge auf dem zugefrorenen Burggraben der Celle Burg ein und stürzte ins eisige Wasser. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem das Kind kämpfend im eisigen Wasser gesichtet worden war. Später wurde der Junge mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr, als der Junge sich auf den gefrorenen Burggraben wagte. Trotz minus Temperaturen war das Eis zu dünn, um sein Gewicht zu tragen. Feuerwehrleute und Ehrenamtliche der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zogen ihn aus dem Wasser.
Noch am selben Tag hatten Polizisten zuvor bereits eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen von einem zugefrorenen Teich im Französischen Garten vertrieben. Behörden warnen immer wieder davor, dass zugefrorene Seen, Teiche und Flüsse nur dann sicher sind, wenn sie offiziell freigegeben wurden. Besonders junge Menschen unterschätzen oft die Gefahren, die vom Betreten von Eisflächen ausgehen. Polizei und Feuerwehr appellieren weiterhin an die Bevölkerung, gefrorene Gewässer zu meiden. Selbst dick erscheinendes Eis kann schwache Stellen verbergen und lebensbedrohliche Situationen herbeiführen.
Der Junge überlebte dank des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte. Über seinen Zustand nach der Behandlung gibt es keine öffentlichen Angaben. Die Behörden betonen, dass Eisflächen ohne offizielle Freigabe niemals als sicher gelten.
