11 February 2026, 00:36

18. Integrationscup in Ingolstadt: Fußball verbindet Kulturen gegen Vorurteile

Eine Gruppe von Menschen, die Fußball auf einem Feld spielen, mit Zuschauern auf den Tribünen und verschiedenen Gegenständen rund um das Stadion.

18. Integrationscup in Ingolstadt: Fußball verbindet Kulturen gegen Vorurteile

Ingolstadt richtet den 18. Integrationscup aus – ein Fußballturnier für kulturelle Vielfalt

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Am 14. Februar um 20 Uhr fällt der Startschuss für den 18. Integrationscup in Ingolstadt, ein Fußballturnier, das die kulturelle Vielfalt der Stadt feiert. Unter dem Motto "Gegen Vorurteile – mit dem Ball" versprechen die Veranstalter einen Abend voller Sport, Teamgeist und Gemeinschaft.

Der Integrationscup wurde 2005 auf Initiative des Ausländerbeirats der Stadt ins Leben gerufen. Seitdem hat er sich zu einem zentralen Event entwickelt, das Mannschaften aus Kulturvereinen, religiösen Gemeinschaften, Flüchtlingsunterkünften und unabhängigen Initiativen zusammenbringt. Das Turnier spiegelt die multikulturelle Prägung Ingolstadts wider, wo Menschen aus fast 100 Ländern leben.

Die Spiele finden in diesem Jahr in der Turnhalle des Johannes-Kepler-Gymnasiums auf dem Campus Planetenring statt. Der Eintritt ist frei, um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen. Bürgermeister Claudio Provenzano betont, dass das Turnier ein Beleg für die gelungene Integrationsarbeit in der Stadt sei.

Fußball dient dabei als verbindendes Element und steht für Werte wie Respekt, Gleichberechtigung und Zusammenarbeit. Für Spielerinnen, Spieler und Zuschauer ist das Event mehr als nur ein Wettbewerb – es bietet die Chance, über kulturelle Grenzen hinweg in Kontakt zu treten und Klischees zu hinterfragen.

Beim Integrationscup 2024 treten Teams an, die ein breites Spektrum der Ingolstädter Gemeinschaft repräsentieren. Durch den Sport als Brücke zwischen den Kulturen unterstreicht die Veranstaltung das Bekenntnis der Stadt zu Offenheit und Zusammenhalt. Die Organisatoren hoffen, dass das Turnier auch über das Finale hinaus das gegenseitige Verständnis fördert.