20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger
Sylvio Thies20 Menschen aus sechs Ländern werden feierlich deutsche Staatsbürger
Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern wurden in einer feierlichen Zeremonie im Landkreishaus zu deutschen Staatsbürgern vereidigt. Die neuen Bürger:innen leisteten einen Eid auf die demokratischen Werte des Landes und erhielten in einem offiziellen Akt ihre Einbürgerungsurkunden.
Landrat Peter Dreier leitete die Veranstaltung und würdigte ihren Einsatz sowie die Herausforderungen, die sie auf dem Weg zu diesem Meilenstein gemeistert haben.
Zu der Gruppe gehörten Personen aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien. Jede und jeder Einzelne trat vor die Versammlung, um den Eid abzulegen und damit die Treue zur freien und demokratischen Verfassungsordnung Deutschlands zu bekräftigen.
Dreier begrüßte die Neu-Bürger:innen herzlich und bezeichnete ihre Wege zur Staatsbürgerschaft als sowohl inspirierend als auch anspruchsvoll. Er betonte die Bedeutung ihres neuen Status und erinnerte sie an die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Der Landrat ermutigte sie, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen – sei es durch die Ausübung des Wahlrechts oder durch Engagement im Gemeinwesen.
Nach der Vereidigung erhielt jeder neue Staatsbürger und jede neue Staatsbürgerin ein Set mit Unterlagen: die Einbürgerungsurkunde, ein Begrüßungsschreiben der Landesministerin, eine Kopie des Grundgesetzes sowie ein Buch über den Landkreis. Die Materialien sollen ihnen den Einstieg in ihre neue Rolle als deutsche Bürger:innen erleichtern.
Bundesweit haben laut Statistischem Bundesamt zwischen 2021 und 2025 etwa 1,1 Millionen Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Zwar lagen keine genauen Zahlen für den Landkreis vor, doch die Zeremonie spiegelte einen landesweiten Trend steigender Einbürgerungszahlen wider.
Die Veranstaltung markierte für die neuen Bürger:innen das Ende eines langen Prozesses und zugleich den Beginn ihrer offiziellen Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft. Mit ihren Urkunden in der Hand verfügen sie nun über dieselben Rechte und Pflichten wie alle deutschen Staatsangehörigen. Die Kreisverwaltung plant, ihre Integration auch in den kommenden Monaten weiter zu unterstützen.