24 December 2025, 20:39

250.000 geschmuggelte Zigaretten in Kleintransporter auf A2 entdeckt

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Fabrik mit Rauch, der aus ihrem Schornstein kommt, umgeben von Gebäuden.

250.000 geschmuggelte Zigaretten in Kleintransporter auf A2 entdeckt

Zollbeamte stoppten am 4. November 2025 auf der Autobahn A2 bei Gütersloh einen belgischen Kleintransporter. Bei der Kontrolle entdeckten sie 250.000 geschmuggelte Zigaretten, die zwischen Haushaltsgeräten versteckt waren. Der 50-jährige Fahrer, ein Litauer, muss sich nun wegen des Vorfalls vor Gericht verantworten.

Die Zigaretten waren sorgfältig hinter Waschmaschinen, Kühlschränken und Matratzen im Fahrzeuginneren verborgen. Die Beamten stießen bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn auf die Ware. Der Fahrer gab zu, die Zigaretten von Belgien nach Litauen transportieren zu wollen.

Der geschätzte Steuerausfall durch den Zigarettenschmuggel beläuft sich auf etwa 46.000 Euro. Bei einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten Geldstrafen, eine Haftstrafe oder beides. Zudem muss er die hinterzogenen Tabaksteuern in voller Höhe nachzahlen. Die Zollfahndung Hannover hat die Ermittlungen übernommen. Kriminaloberkommissar Andreas K. von der Zollfahndungsstelle Hannover leitet die weiteren Untersuchungen zum Fund.

Der Fall wird nun unter der Federführung der Zollfahndung Hannover weiterverfolgt. Gegen den Fahrer wird weiterhin ermittelt; mögliche Konsequenzen umfassen finanzielle Auflagen und Freiheitsstrafen. Die beschlagnahmten Zigaretten dienen vorerst als Beweismittel, während die Behörden über das weitere Vorgehen entscheiden.

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