50 Schafe erobern spontan einen Penny-Markt in Unterfranken
Schafe sorgen für ungewöhnlichen Auftritt in bayerischem Penny-Markt
In Burgsinn in Unterfranken haben rund 50 Schafe für eine kurieuse Szene gesorgt, als sie in einen Penny-Markt spazierten. Am 5. Januar drangen die Tiere – Teil einer Herde von 500 bis 600 Schafen aus der Region Main-Spessart – in den Supermarkt ein. Ihr unangekündigter Besuch dauerte etwa 20 Minuten, bevor sie wieder nach draußen geleitet wurden.
Unbemerkt hatten sich die Schafe, die in der Nähe auf der Weide standen, Zugang zum Markt verschafft. Dort versammelten sie sich vor allem im Kassenbereich und wirkten neugierig auf ihre ungewöhnliche Umgebung. Mitarbeiter und Kunden beobachteten verblüfft, wie die Tiere durch die Gänge streiften.
Nach dem Vorfall zeigte sich Penny von der humorvollen Seite: Die Supermarktkette spendierte der Herde frisches Gemüse als Leckerbissen. Zudem kündigte das Unternehmen eine einjährige Patenschaft an und übernimmt seither die Futterkosten für alle 500 bis 600 Schafe. Trotz der Störung verzichtet Penny auf Schadensersatzforderungen oder Reinigungskosten. Auch der Schäfer, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, muss keine finanziellen Konsequenzen aus dem Vorfall fürchten.
Der Zwischenfall endete ohne größere Probleme, und die Schafe kehrten sicher zu ihrer Herde zurück. Dank Pennys Engagement sind die Tiere für das kommende Jahr gut versorgt. Aus einer skurrilen Situation wurde so eine positive Geschichte – für die Herde wie für die Gemeinschaft.
