50 Schafe stürmen spontan einen REWE-Markt in Bayern und sorgen für Chaos
Sylvio Thies50 Schafe stürmen spontan einen REWE-Markt in Bayern und sorgen für Chaos
Fünfzig Schafe besuchen spontan einen REWE-Markt in Bayern
Am Montagmorgen irrte eine Herde von fünfzig Schafen in einen REWE-Supermarkt in Bayern. Die ungewöhnlichen Besucher hielten sich etwa 20 Minuten in der Kassenzone auf, bevor sie gelassen wieder verschwanden. Bei dem Vorfall kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
Die Schafe hatten sich von einer größeren Herde getrennt, die durch ein Industriegebiet in Burgsinn (Unterfranken) getrieben wurde. Ihr Anführer könnte vom Geruch von Lebensmitteln, etwa Snacks, in den Markt gelockt worden sein. Schafe folgen von Natur aus einem Leittier, wodurch kleinere Gruppen gelegentlich abirren, um nach Futter zu suchen.
Der regionale Marktleiter nannte die Tiere später scherzhaft "geniale Ausbruchs-Künstler". Mitarbeiter bestätigten, dass es sich nicht um eine geplante PR-Aktion handelte. Nach dem Vorfall verzichtete die Geschäftsführung darauf, dem Schäfer die Reinigungskosten in Rechnung zu stellen. Stattdessen kündigte REWE Südwest an, die 50 Schafe ein Jahr lang zu sponsern. Der Name des Schäfers wurde in den Berichten nicht genannt, doch seine Herde erhält nun unerwartete Unterstützung.
Die Schafe verließen den Supermarkt, ohne Schäden oder Verletzungen zu verursachen. Durch die Spende ist ihre Versorgung für die nächsten zwölf Monate gesichert. Der Vorfall bleibt sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Anwohner ein unvergessliches Erlebnis.
