25 February 2026, 10:42

934 Euro verloren: Mann fällt auf gefälschten Online-Shop beim Holzkauf herein

Ein Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, kann das Hunderte von Dollar im Monat kosten."

934 Euro verloren: Mann fällt auf gefälschten Online-Shop beim Holzkauf herein

Ein 57-jähriger Mann aus Rinteln verlor 934 Euro, nachdem er Holz bei einem gefälschten Online-Shop bestellt hatte. Der Vorfall, der am 23. Januar 2026 gemeldet wurde, unterstreicht die Risiken von Betrug im Internet, insbesondere beim Umgang mit unbekannten Verkäufern. Die Behörden warnen, dass Betrugsmaschen oft ungewöhnliche Zahlungsforderungen oder fehlende Verifizierungsmöglichkeiten beinhalten.

Das Opfer hatte am 5. Januar 2026 eine Bestellung über 20 Kubikmeter Holz aufgegeben. Er überwies den Betrag von 934 Euro auf ein französisches Bankkonto, doch die Ware traf nie ein. Als ihm klar wurde, dass es sich um einen Fake-Shop handelte, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Experten raten dazu, vor einem Kauf das Impressum des Verkäufers zu prüfen und Kundenbewertungen zu lesen. Warnsignale sind unter anderem Forderungen nach Vorauszahlungen oder die Aufforderung, Zahlungen in Kryptowährungen zu leisten. Sichere Zahlungsmethoden wie Kreditkarten oder vertrauenswürdige Plattformen können zudem helfen, im Betrugsfall an das Geld zu kommen.

Die offizielle Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 enthält keine spezifischen Zahlen zu gefälschten Online-Shops in Deutschland. Allerdings wurden darin rund 11.300 Fälle von Computerbetrug von insgesamt 13.600 Cyberkriminalitätsdelikten und 46.000 Internet-/IT-Straftaten erfasst.

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Der Fall dient als Mahnung, Verkäufer vor einer Überweisung gründlich zu überprüfen. Betroffene können den Vorfall bei der Polizei anzeigen, doch eine Rückerstattung des verlorenen Geldes ist nicht garantiert. Die Behörden raten weiterhin zu Vorsicht beim Online-Shopping, besonders bei unbekannten Händlern.