10 January 2026, 16:31

A29 bei Oldenburg: 17 Stunden Chaos durch Massenunfälle auf glatter Straße

Autos auf einer Straße mit vier Menschen in der Nähe, Gebäude mit Fenstern im Hintergrund, Bäume und Warn Dreiecke.

A29 bei Oldenburg: 17 Stunden Chaos durch Massenunfälle auf glatter Straße

A29 bei Oldenburg: Serie von Unfällen innerhalb von 17 Stunden

Ein Abschnitt der Autobahn A29 in der Nähe von Oldenburg war Schauplatz einer Welle von Verkehrsunfällen innerhalb von 17 Stunden. Die Vorfälle begannen am Freitag, dem 9. Januar, um 9:17 Uhr und zogen sich bis in die frühen Morgenstunden des Samstags hin. Die meisten Unfälle ereigneten sich, weil Fahrzeuge bei winterlichen Bedingungen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle verloren.

Die meisten Crashs konzentrierten sich auf die Streckenabschnitte zwischen den Anschlussstellen Sande, Zetel und Rastede sowie dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Autos rutschten von der Fahrbahn ab oder prallten gegen Leitplanken, wodurch erhebliche Schäden an Fahrzeugen und Schutzvorrichtungen entstanden. Auch mehrere Lkw waren beteiligt, die jedoch größtenteils noch fahrbereit blieben.

Teilstücke der Autobahn mussten zeitweise gesperrt werden, um Wrackteile zu beräumen. Der Verkehr wurde auf Standstreifen oder Ausweichrouten umgeleitet. Rettungskräfte arbeiteten die ganze Nacht daran, die Fahrspuren wieder freizugeben. Die Polizeidirektion Oldenburg leitet die Ermittlungen. Die Behörden mahnten Autofahrer erneut, bei glatten Straßen das Tempo zu reduzieren und ausreichend Abstand zu halten.

Verletzte gab es zwar nicht, doch die Unfälle verursachten beträchtlichen Sachschaden. Die Polizei betont weiterhin die Notwendigkeit von Vorsicht auf winterlichen Straßen. Die Autobahn ist inzwischen wieder befahrbar, allerdings könnten Reparaturen an den Leitplanken noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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