10 March 2026, 16:18

AfD in Niedersachsen attackiert Klimaschutz und Wohnungsbaupolitik der Landesregierung

Eine Gruppe von Menschen hält Schilder und Transparente und protestiert gegen den Klimawandel vor einem Gebäude in Deutschland, mit einer Person, die eine Kamera auf der linken Seite hält, Bäumen, Pfählen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

AfD fordert Aufgabe der Klimaziele - AfD in Niedersachsen attackiert Klimaschutz und Wohnungsbaupolitik der Landesregierung

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in Niedersachsen ihre Ablehnung der Klimaschutz- und Wohnungsbaupolitik verschärft. Die Landtagsabgeordneten der Partei drängen auf die Abschaffung des Landesklimaschutzgesetzes und fordern einen Stopp des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen. Die AfD behauptet, die aktuellen Regierungsmaßnahmen gefährdeten Arbeitsplätze und Investitionen.

In jüngsten Stellungnahmen kritisierte die AfD die Pläne der Regierungskoalition zur Energiewende scharf. Die Partei warnte, der Verzicht auf gas-, öl- und kohlebefeuerte Kraftwerke könnte eine Deindustrialisierung auslösen. Zudem wirft sie den Verantwortlichen vor, mit fehlerhaften Strategien die wirtschaftliche Stabilität zu untergraben.

Im Wohnungssektor schlägt die AfD vor, die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Wohnraum Niedersachsen abzuschaffen. Stattdessen sollen die Mittel in Förderprogramme für private Bauherren umgelenkt werden. Darüber hinaus fordert die Partei die Abschaffung von Mietpreisbremse und Bauvorschriften – darunter Dämmstandards –, da diese Investoren abschreckten.

Die Initiativen der AfD-Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag zielen darauf ab, das Klimaschutzgesetz des Landes zu kippen. Ihre Kampagne reiht sich in die Forderung ein, umwelt- und wohnungspolitische Regulierungen zurückzunehmen, die sie als übermäßig belastend einstuft.

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Sollten die AfD-Vorschläge durchgesetzt werden, würde dies zentrale Klimaschutz- und Wohnungsbaumaßnahmen in Niedersachsen rückgängig machen. Erfolgreich umgesetzt, könnten die Änderungen den Einsatz fossiler Brennstoffe verlängern und die staatliche Einflussnahme auf den Wohnungsmarkt verringern. Die Position der Partei steht damit in direktem Widerspruch zur Umwelt- und Wirtschaftspolitik der aktuellen Landesregierung.

Quelle