15 May 2026, 10:20

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder zu Militärpersonaleffekten und Budgets enthalten, übereinandergestapelt.

AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne für Sachsen-Anhalt vorgelegt, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, bis zu 200 Stellen in der Landesverwaltung und darüber hinaus zu besetzen – sowohl im öffentlichen Dienst als auch in landeseigenen Unternehmen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat deutlich gemacht, dass Widerstand gegen die Politik der AfD nicht geduldet werde.

Die von der AfD vorgeschlagenen Veränderungen gehen über die Besetzung von Ministerposten hinaus. Die Partei strebt an, auch Führungspositionen auf unterer Ebene in den Ministerien sowie leitende Posten in Landesbehörden neu zu besetzen. Selbst die Landesenergieagentur könnte nach ihren Plänen abgeschafft werden.

Siegmund warnte, dass alle Versuche, die Arbeit der AfD zu behindern, auf eine harte Reaktion stoßen würden. Die Partei betont, sie werde entschlossen handeln, sollten Beamte versuchen, ihre Regierungspolitik zu blockieren. Dennoch behauptet die AfD, sie stehe einer Zusammenarbeit offen – unabhängig von der politischen Ausrichtung.

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Zugleich vertraut die Partei vielen der bisherigen Abteilungs- und Referatsleiter in den Ministerien. Doch das Ausmaß der geplanten Umbesetzungen deutet auf einen tiefgreifenden Umbau der Verwaltungsstrukturen des Landes hin.

Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt die Wahl gewinnen, könnte die Landesverwaltung erhebliche personelle Veränderungen erleben. Bis zu 200 Stellen könnten neu besetzt werden, während wichtige Behörden umstrukturiert oder sogar geschlossen werden. Die Haltung der Partei macht klar: Sie erwartet von den Beamten Gehorsam, sobald sie an der Macht ist.

Quelle