07 May 2026, 06:17

AfD-Politiker Gottschalk fordert radikale Rentenreform und EU-Austrittsdebatte

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als Elektrostadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

AfD-Politiker Gottschalk fordert radikale Rentenreform und EU-Austrittsdebatte

Christian Gottschalk, ein führender Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD), hat eine Reihe wirtschafts- und sozialpolitischer Vorschläge vorgelegt. Seine Ideen umfassen Rentenpolitik, Steuern, Energieversorgung und EU-Subventionen – geprägt von persönlichen Erfahrungen und politischen Zielen.

Gottschalk fordert grundlegende Reformen des deutschen Rentensystems. Er schlägt vor, einen Teil des Kindergeldes in einen staatlichen Fonds einzuzahlen, der am Kapitalmarkt angelegt wird – ein Schritt hin zu einer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Zudem plädiert er dafür, Einnahmen aus der Pkw-Maut zur Finanzierung der gesetzlichen Rente zu nutzen. Zwar will er das Rentenniveau auf 70 Prozent anheben, wie in Österreich, besteht aber gleichzeitig auf eine stärkere private Vorsorge.

In der Energiefrage bezieht er sich auf eigene Erfahrungen: Seit einem Jahr nutzt Gottschalk eine Wärmepumpe, die er als günstigste Heizoption bezeichnet – und die nicht auf Fußbodenheizungen beschränkt sei. Sein Haus wird zudem mit einer Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und einem Elektroauto einer deutschen Marke betrieben.

Die Steuerpolitik der Großen Koalition findet bei ihm teilweise Anerkennung. Gottschalk begrüßt die Senkung der Unternehmenssteuern, der Energiesteuern sowie die Erhöhung der Pendlerpauschale, kritisiert aber, dass die Maßnahmen nicht weit genug gingen. EU-Agrarsubventionen lehnt er hingegen ab und erklärt: „Landwirte brauchen keine Subventionen.“

Innerhalb der AfD sieht Gottschalk Reformbedarf. Er stellt fest, dass die Mehrheit der Parteimitglieder einen „Dexit“ – den Austritt Deutschlands aus der EU – nicht mehr unterstütze, und regt an, Teile des Parteiprogramms anzupassen. Zudem betont er die körperlichen Belastungen in bestimmten Berufen und argumentiert, dass Handwerker etwa realistisch nicht über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten könnten.

Gottschalks Vorschläge verbinden persönliche Entscheidungen mit politischen Konzepten – von der Rentenreform über Energiefragen bis zur Steuerpolitik. Seine Haltung zu EU-Subventionen und der künftigen Ausrichtung der AfD deutet auf mögliche Verschiebungen in den parteipolitischen Prioritäten hin. Die Debatten über kapitalgedeckte Renten und grüne Technologien werden voraussichtlich weitergehen.

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