Alkoholunfälle in Norddeutschland: Tankstellen-Chaos und Autobahn-Crash mit Folgen
Francesco HeinrichAlkoholunfälle in Norddeutschland: Tankstellen-Chaos und Autobahn-Crash mit Folgen
Zwei Alkoholunfälle erschüttern Norddeutschland
Am Mittwoch ereigneten sich in Norddeutschland zwei separate Vorfälle mit alkoholisierten Fahrern. In einem Fall richtete ein Mann an einer Tankstelle in der Nähe durch einen Betankungsfehler erheblichen Schaden an. Im anderen Unfall verunglückte ein junger Autofahrer auf der A27 bei Bremen – die Leitplanken wurden zerstört, der Fahrer musste ins Krankenhaus.
An einer Tankstelle in Dorum hatte ein 45-jähriger Bremerhavener sein BMW betankt, vergass jedoch, den Zapfhahn zurückzulegen. Der Fehler führte zu schweren Schäden an der Zapfsäule. Die Behörden entnahmen dem Mann eine Blutprobe und zogen ihm sofort den Führerschein ein. Sein Fahrzeug blieb unbeschädigt.
Schon früher am Tag, gegen 12:15 Uhr, war ein 23-jähriger Mann aus Schwanewede mit seinem Audi auf der A27 in Richtung Walsrode unterwegs. In Höhe der Abfahrt Ihlpohl verlor er die Kontrolle, prallte mehrfach gegen die Leitplanken und beschädigte diese schwer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,3 Promille. Der junge Fahrer wurde von Rettungskräften zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Sein Wagen wurde abgeschleppt; die Reparatur der Autobahnbegrenzungen wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt, es gab keine Todesopfer.
Die Vorfälle verdeutlichen die Gefahren von Alkohol am Steuer in der Region. Dem älteren Mann drohen mögliche Anklagen wegen der Schäden an der Tankstelle in der Nähe, während der Unfall des jüngeren Fahrers teure Reparaturen an der Autobahn nach sich zieht. Beide Fälle werden von den örtlichen Behörden weiter untersucht.
