20 June 2026, 10:13

Bayern deckt 550.000 Euro Steuerhinterziehung bei Influencern auf

Nach AI-gestützten Steuerprüfungen: Influencer in Bayern müssen Tausende Euro nachzahlen

Bayern deckt 550.000 Euro Steuerhinterziehung bei Influencern auf

Bayern deckt 550.000 Euro an unbezahlten Steuern von Influencern auf

Nach einer gründlichen Prüfung hat Bayern bei Influencern nicht gezahlte Steuern in Höhe von 550.000 Euro aufgedeckt. Die Erkenntnisse stammen von einer Sonderermittlungseinheit, die speziell eingerichtet wurde, um Einkünfte auf Social-Media-Plattformen zu überwachen. Finanzminister Albert Füracker betonte, dass alle Unternehmen – einschließlich Influencer – ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen müssten.

Die Einheit „eCommerce“ beim Bayerischen Landesamt für Steuern sammelte im Zeitraum 2024 und 2025 rund 60.000 Datensätze. Diese repräsentierten Gesamtumsätze von 1,4 Milliarden Euro, wobei etwa 9.000 Datensätze mit einem Volumen von 211 Millionen Euro auf Bayern entfielen.

Bisher wurden etwa die Hälfte der bayerischen Datensätze ausgewertet. Die Ermittler nutzten KI-gestützte Software, um die Aktivitäten von Influencern und anderen Social-Media-Persönlichkeiten zu überwachen und zu bewerten. Dabei kamen die 550.000 Euro an fehlenden Steuerzahlungen ans Licht.

Füracker warnte, dass jeder, der gewerblich tätig sei, seine Einnahmen offenlegen müsse. Der Freistaat setze sich dafür ein, dass alle Akteure im digitalen Raum ihren fairen Steuerbeitrag leisteten.

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Bisher konnten bereits 550.000 Euro an Nachzahlungen gesichert werden. Ob die noch ausstehenden Datensätze weitere nicht gezahlte Steuern zutage fördern, bleibt ungewiss. Die Sonderermittlungseinheit setzt ihre Arbeit fort, um Influencer für ihre finanziellen Pflichten zur Verantwortung zu ziehen.

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