21 March 2026, 14:19

Bayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen

Alte Postkarte mit einem roten deutschen Stempel und handgeschriebenem Text, wahrscheinlich ein Regierungsbrief.

Bayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat sein Vorgehen bei Steuerzahlungserinnerungen geändert. Ab diesem Jahr erhalten Steuerzahler keine Vorabhinweise mehr vor den Fälligkeitsterminen. Mit der Maßnahme sollen die Abläufe vereinfacht werden, da digitale Zahlungen immer weiter verbreitet sind.

Bisher verschickte die Behörde Erinnerungen, um die Bürger über anstehende Zahlungstermine zu informieren. Diese Benachrichtigungen entfallen nun – künftig müssen die Steuerzahler die Fristen selbst im Blick behalten. Die Änderung ist Teil eines größeren Trends hin zur Abkehr von papierbasierten Vorgängen.

Auch Zahlscheine werden künftig nicht mehr den amtlichen Schreiben beigefügt. Als Begründung führt die Behörde an, dass deren Nutzung rückläufig sei, da immer mehr Menschen auf Online-Banking setzen. Um versäumte Zahlungen zu vermeiden, empfiehlt das Amt die Anmeldung zum SEPA-Lastschriftverfahren. Dadurch werden Überweisungen automatisch und pünktlich abgewickelt, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.

Mit der Neuerung entfallen zwei langjährige Serviceleistungen: die Zahlungserinnerungen und die beigefügten Überweisungsträger. Steuerzahler müssen sich nun auf private Kalender oder automatisierte Systeme wie SEPA verlassen. Wie viele Bürger in Bayern bisher von diesen Erinnerungen betroffen waren, teilte die Behörde nicht mit.

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