Berlin baut zu wenig: Nur 11.000 Wohnungen 2023 fertiggestellt – Senator spricht von "unbefriedigendem" Ergebnis
Dora CichoriusBerlin baut zu wenig: Nur 11.000 Wohnungen 2023 fertiggestellt – Senator spricht von "unbefriedigendem" Ergebnis
In Berlin ging die Zahl der neu gebauten Wohnungen im vergangenen Jahr stark zurück – nur etwa 11.000 Wohneinheiten wurden fertiggestellt. Christian Gaebler, der Berliner Bausenator, bezeichnete die Ergebnisse als „unbefriedigend“ und räumte anhaltende Schwierigkeiten in der Branche ein.
Von den insgesamt fertiggstellten Wohnungen entfielen 9.524 auf Neubauten – ein Rückgang um etwa ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Weitere 1.503 Einheiten entstanden durch Sanierungen und Erweiterungen bestehender Gebäude. Der Großteil der neuen Wohnungen, insgesamt 8.627, waren in Mehrfamilienhäusern untergebracht, während 804 Ein- oder Zweifamilienhäuser waren.
Mit 1.891 fertiggstellten Wohneinheiten führte Treptow-Köpenick die Statistik an. Es folgten Pankow mit 1.355 und Lichtenberg mit 1.343 Einheiten. Reinickendorf verzeichnete mit nur 120 neuen Wohnungen die wenigsten Fertigstellungen.
Gaebler betonte, dass die Zahlen deutlich unter den Erwartungen von Fachleuten lagen. Zudem verwies er auf anhaltende Herausforderungen, die den Wohnungsbau in der gesamten Stadt weiterhin behindern.
Die Daten für 2021 zeigen eine deutliche Verlangsamung des Wohnungswachstums in Berlin. Mit weniger Neubauten und Sanierungen steht die Stadt weiterhin unter Druck, die Nachfrage zu decken. Beamte haben bereits signalisiert, dass stärkere Maßnahmen erforderlich sind, um das Defizit zu beheben.






