Berliner Ensemble setzt auf 16 Neuinszenierungen und mehr Vorstellungen in der neuen Spielzeit
Francesco HeinrichBerliner Ensemble setzt auf 16 Neuinszenierungen und mehr Vorstellungen in der neuen Spielzeit
Das Berliner Ensemble hat seine Pläne für die kommende Spielzeit vorgestellt, die 16 Neuinszenierungen umfasst. Das Theater erweitert zudem seinen Spielplan, um den wachsenden finanziellen Anforderungen gerecht zu werden. Allein im vergangenen Jahr brachte es 75 Vorstellungen mehr auf die Bühne als in der Vorsaison.
Die neue Spielzeit beginnt mit Peter Handkes Gestern Schnee, Morgen Schnee. Zu den Highlights zählt Frank Castorfs Bühnenadaption von Klaus Manns Mephisto. Ulrich Rasche inszeniert Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, während sich Fritzi Wartenberg in Kein Foto für dich kritisch mit Casting-Shows auseinandersetzt.
Um die Einnahmen zu steigern, setzt das Theater vermehrt auf kleinere Produktionen und reduziert spielFreie Tage. Schlussproben werden nun als öffentliche Hauptproben und Vorpremieren genutzt. Diese Anpassungen folgen auf ein Jahr mit gestiegener Aktivität: Die Zuschauerzahlen kletterten auf fast 230.000 – rund 40.000 mehr als zuvor.
Mit dem erweiterten Programm will das Berliner Ensemble ein größeres Publikum erreichen und gleichzeitig den Haushaltsdruck bewältigen. Durch mehr Vorstellungen und neue Inszenierungen passt das Ensemble seine Strategie kontinuierlich an. Öffentliche Hauptproben und Produktionen im kleineren Rahmen sind Teil dieses Konzepts.






