Berliner Rathausumfeld wird zum modernen Begegnungsort an der Spree umgebaut
Leila BlochBerliner Rathausumfeld wird zum modernen Begegnungsort an der Spree umgebaut
Im Berliner Bezirk Mitte laufen derzeit umfangreiche Umgestaltungsarbeiten am Marx-Engels-Forum und dem umliegenden Rathausumfeld. Das rund 34 Millionen Euro teure Projekt soll den Bereich in einen modernen öffentlichen Begegnungsort an der Spree verwandeln. Die Bauarbeiten begannen im vergangenen Juni, und die wichtigsten Phasen verlaufen nach Plan.
In der ersten Projektphase stand die Schaffung eines barrierefreien Uferbereichs im Mittelpunkt. Die Ausgrabungen für Treppen und Rampen, die hinab zur Spree führen, sind bereits abgeschlossen. Dabei wurden historische Kellerwände und Fundamente freigelegt, von Archäologen dokumentiert und vorsichtig entfernt.
Auch die Vorbereitungen für eine Versickerungszone für Regenwasser im Bereich der nahegelegenen Spandauer Straße begannen im Winter. Gleichzeitig nimmt die Unterkonstruktion für die neuen Treppen Gestalt an; bis Mai werden hier weitere Fortschritte erwartet. Im Sommer startet dann der Bau eines 2.300 Quadratmeter großen Spielbereichs entlang der Rathausstraße.
Das gesamte Marx-Engels-Forum bleibt voraussichtlich bis mindestens Ende 2027 für Besucher geschlossen. Die Neugestaltung folgt einem internationalen Wettbewerb und zielt darauf ab, moderne Funktionalität mit der historischen Bedeutung des Ortes zu verbinden.
Die Umgestaltung bringt neue öffentliche Freiflächen, eine verbesserte Barrierefreiheit und eine modernisierte Infrastruktur mit sich. Nach der Fertigstellung werden das Bereich ein revitalisiertes Rathaus und das Marx-Engels-Forum umfassen, ergänzt durch Erholungszonen für Anwohner und Besucher. Die 34-Millionen-Euro-Investition zählt zu den bedeutendsten städtebaulichen Projekten Berlins der letzten Jahre.






