09 May 2026, 04:14

Berliner Rolltreppen-Regel: Warum Linksstehen den Stadtpuls stört

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem "Reise, wenn du wagst"-Schild oben, flankiert von Geländern und sichtbaren Stationwänden.

Berliner Rolltreppen-Regel: Warum Linksstehen den Stadtpuls stört

In Berlins U-Bahnen und Einkaufszentren gilt auf Rolltreppen eine ungeschriebene Regel: Rechts stehen, links gehen. Diese Gepflogenheit hält die Stadt in Bewegung – besonders für alle, die es eilig haben. Doch nicht jeder hält sich daran, was täglich zu Ärger führt.

In Berlin wird Zeit wie eine inoffizielle Währung behandelt. Die Menschen sind schnell unterwegs, und Rolltreppen gelten als Teil des öffentlichen Nahverkehrs, nicht als Ort zum Verweilen. Die linke Seite ist denen vorbehalten, die zügig auf- oder absteigen möchten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wer diese Regel ignoriert und einfach links steht – von manchen spöttisch „Linkssteher“ genannt –, blockiert die schnelle Spur. Das bremst Pendler aus und sorgt oft für genervte Blicke. Für viele ist die Rolltreppe ein weiterer Abschnitt der Reise, und wer falsch steht, stört den Fluss.

Die Regel ist zwar nirgends festgehalten, aber allgemein bekannt. Wer links auf der Rolltreppe steht, verursacht trotzdem Verzögerungen und Verdruss. In einer Stadt, in der Tempo zählt, sorgt eine freigehaltene linke Spur dafür, dass alle schneller vorankommen.

Quelle