Berling fordert niedrigere kommunale Steuersatz
Berling fordert Senkung des Gemeindeanteils an der Kreisumlage
Vorgestern veröffentlichte das Landesamt für Statistik Niedersachsen die aktuellen Schlüsselzuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich für das Jahr 2026. Besonders profitiert davon der Landkreis Grafschaft Bentheim.
- November 2025, 09:58 Uhr
Schlagwörter: Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Der Landkreis Grafschaft Bentheim erhält im Jahr 2026 mehr als 12 Millionen Euro zusätzliche Mittel. Die Mehreinnahmen resultieren aus höheren Schlüsselzuweisungen sowie gestiegenen Einnahmen aus der Kreisumlage. Auch Nordhorn, eine der größten Städte des Landkreises, verzeichnet durch die Anpassungen einen spürbaren finanziellen Zuwachs.
Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen kürzlich mitteilte, belaufen sich die Schlüsselzuweisungen für den Landkreis Grafschaft Bentheim im Jahr 2026 auf über 12 Millionen Euro mehr als bisher. Die Steigerung ist sowohl auf erhöhte Schlüsselzuweisungen als auch auf höhere Einnahmen aus der Kreisumlage zurückzuführen.
Allein die Stadt Nordhorn rechnet mit zusätzlichen 8 Millionen Euro aus den Schlüsselzuweisungen für kreisangehörige Aufgaben. Hinzu kommen mehr als 4 Millionen Euro aus den Mehreinnahmen der Kreisumlage. Angesichts der verbesserten Haushaltslage forderte Bürgermeister Thomas Berling eine Überprüfung des Kreisumlagesatzes. Gleichzeitig betonte er, die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten zu wollen. Sein Ziel ist es, eine mögliche Erhöhung der Kreisumlage auf ein Minimum zu begrenzen, um Haushaltsbudgets zu schonen.
Die neuen Zuweisungen bringen sowohl dem Landkreis als auch der Stadt Nordhorn zusätzliche finanzielle Spielräume. Der Bürgermeister hat bereits angekündigt, den Umlagesatz behutsam anzupassen. Mit diesem Vorgehen soll ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden, ohne die Steuerzahler vor Ort übermäßig zu belasten.
