20 February 2026, 18:48

Betrunkener Bootsführer mit 0,2 Promille auf dem Mittellandkanal gestoppt

Ein Polizeiboot fährt über ein Gewässer mit einer Person darin, mit einer Brücke, Bäumen, Pfählen, Fahrzeugen, Gras und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Betrunkener Bootsführer mit 0,2 Promille auf dem Mittellandkanal gestoppt

Ein 66-jähriger Bootsführer wurde am 18. Februar 2026 von der Wasserschutzpolizei Hannover auf dem Mittellandkanal gestoppt, nachdem es Meldungen über auffälliges Verhalten gegeben hatte. Ein anderer Kapitän hatte beobachtet, wie der Mann in der Nähe von Anderten die üblichen Anlegeverfahren nicht einhielt.

Alarm ausgelöst hatte die Besatzung eines Eisbrechers, die bemerkt hatte, dass das Schiff des Kapitäns unberechenbar manövrierte. Statt wie vorgeschrieben anzulegen, hatte der Mann zwar Anker geworfen, war dann aber weitergefahren. Die Behörden griffen ein und brachten das Boot an einem Kontrollpunkt entlang des Kanals zum Stehen.

Ein Bluttest bestätigte, dass der Kapitän stark alkoholisiert war – sein Blutalkoholspiegel lag bei fast 0,2 Promille. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und ihm wurde untersagt, seine Fahrt fortzusetzen.

Stand 20. Februar 2026 gibt es keine Hinweise darauf, dass durch den Vorfall Schäden an der Infrastruktur des Mittellandkanals entstanden sind. Es wurden weder Reparaturarbeiten noch strukturelle Veränderungen nach dem Zwischenfall gemeldet.

Dem Kapitän drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen wegen des Führens eines Bootes unter Alkoholeinfluss. Sein Führerschein bleibt vorerst entzogen, und der Fall wird voraussichtlich über die wasserpolizeilichen Instanzen weiterverfolgt. Der Kanal selbst blieb von dem Vorfall unberührt.

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