15 March 2026, 20:30

Borussia Dortmund holt nach 29 Jahren den zweiten DHB-Pokalsieg im Frauen-Handball

Eine Gruppe von Frauen, die Handball auf einem Platz spielen, mit einem Ball in der Luft, Zuschauern auf Treppen und Geländern im Hintergrund und einem Schild mit der Aufschrift "Handball-Weltmeisterschaft 2019 - Tag 2".

Insolvenz für Kretzschmar: BVB-Frauen holen DHB-Pokal - Borussia Dortmund holt nach 29 Jahren den zweiten DHB-Pokalsieg im Frauen-Handball

Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat sich mit einem 30:25-Sieg gegen HSG Bensheim/Auerbach zum zweiten Mal den DHB-Pokal gesichert. Der Triumph gelang 29 Jahre nach ihrem ersten Erfolg in diesem Wettbewerb. Das diesjährige Finale markierte einen historischen Moment, da es in der 51-jährigen Geschichte des Turniers erstmals auf diese beiden Teams traf.

Dortmunds Weg ins Finale begann mit einem hart umkämpften 35:32-Halbfinalsieg gegen HSG Blomberg-Lippe. Ihre Finalgegnerinnen von HSG Bensheim/Auerbach hatten sich zuvor in einem spannenden Siebenmeterwerfen gegen den Thüringer HC durchgesetzt. Das Halbfinale endete mit einem dramatischen Erfolg für Bensheim/Auerbach, die damit ihren ersten Pokalerfolg anpeilten.

Im Finale setzte sich das erfahrene Dortmund-Team, zu dem auch die Vize-Weltmeisterinnen Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter gehören, klar durch. Die Gegnerinnen, angeführt von Lucie-Marie Kretzschmar – der Tochter der Handball-Legende Stefan Kretzschmar – kämpften zwar verbissen, mussten sich am Ende aber geschlagen geben.

Unterdessen sicherte sich HSG Blomberg-Lippe mit einem 29:27-Erfolg gegen den Thüringer HC den dritten Platz. Dortmunds Sieg ist bereits der neunte DHB-Pokaltitel der Vereinsgeschichte und festigt ihren dritten Platz in der ewigen Bestenliste hinter TuS Walle Bremen (12 Titel) und Bayer Leverkusen (11 Titel).

Der Erfolg bedeutet für Dortmund den neunten DHB-Pokalsieg und unterstreicht ihre Position als eine der erfolgreichsten Mannschaften des Wettbewerbs. HSG Bensheim/Auerbach blieb trotz starker Leistung ohne Titel, während Blomberg-Lippe die Bronzemedaille mit nach Hause nahm. Die 51. Ausgabe des Turniers endete mit einer Premiere im Finale und einem lange ersehnten Triumph für Dortmund.

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