25 June 2026, 10:13

Brandenburgs Koalition verliert nach 100 Tagen dramatisch an Rückhalt

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Koalition verliert nach 100 Tagen dramatisch an Rückhalt

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition verliert nach knapp 100 Tagen massiv an Zustimmung

Die rot-schwarze Landesregierung in Brandenburg sieht sich nach nicht einmal 100 Tagen im Amt mit wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung konfrontiert. Umfragen zeigen einen deutlichen Rückgang der Zustimmungswerte für die Koalition sowie für Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Auch die hypothetischen Wahlabsichten für die Regierungsparteien sind gesunken.

Die Stimmung hat sich spürbar gegen die Koalition gewendet: Nur noch 28 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind mit der Arbeit der CDU-SPD-Regierung zufrieden, während 62 Prozent unzufrieden sind. Besonders in der Bildungspolitik zeigt sich die Kritik – 62 Prozent zweifeln daran, dass unter der aktuellen Führung Fortschritte erzielt werden.

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Auch Woidkes Beliebtheit leidet: Seine Zufriedenheitswerte sanken von 48 Prozent im Dezember 2025 auf nun 46 Prozent. Dennoch sprechen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, dass er bis zur Landtagswahl 2029 im Amt bleiben soll.

Bei einer heutigen Wahl würde die AfD in Brandenburg ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erzielen und auf 37 Prozent kommen. Die SPD könnte ihre Unterstützung bei 22 Prozent halten, die CDU stürzte dagegen auf 12 Prozent ab. Die Linke läge mit 12 Prozent (plus drei Punkte) gleichauf mit der Union, während die Grünen leicht auf 6 Prozent zulegen würden. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fiele mit 4 Prozent unter die Fünf-Prozent-Hürde und verfehlte damit den Einzug in den Landtag.

Die Zustimmung zur Koalition ist in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Die Umfragen zeigen eine starke Verschiebung der Wählergunst – aktuell läge die AfD in einer hypothetischen Wahl vorn. Analysten betonen jedoch, dass die Zahlen die momentane Stimmung widerspiegeln und keine Prognose für künftige Entwicklungen darstellen.

Quelle