Braunschweig plant kulturelles Highlight: Das House of Music kommt in die Poststraße
Sylvio ThiesBraunschweig plant kulturelles Highlight: Das House of Music kommt in die Poststraße
Braunschweig und das Modeunternehmen New Yorker SE haben die Pläne für ein neues House of Music finalisiert. Das Projekt soll das ehemalige Karstadt-Kaufhaus in der Poststraße in ein kulturelles Zentrum verwandeln. Ein Beschlussvorschlag ist nun in die Ausschussprüfung gegangen – ein wichtiger Schritt nach vorn.
Das House of Music wird eine städtische Musikschule, einen Konzertsaal sowie öffentlich zugängliche Räumlichkeiten beherbergen. Ein Architekturwettbewerb für das Design hat bereits stattgefunden.
Die Finanzierung wird geteilt: New Yorker übernimmt 51 Prozent der Bau- und Betriebskosten, während die Stadt 49 Prozent beisteuert. Weitere Unterstützung kommt vom Bund, dem Land und privaten Förderern.
Eine gemeinnützige Stiftung, die nach privatem Recht gegründet wird, soll für die Entwicklung, Instandhaltung und den täglichen Betrieb verantwortlich sein. Sie wurde als Trägerin und Betreiberin des Projekts vorgeschlagen. Der Plan geht nun an den Ausschuss für Kultur und Wissenschaft sowie den Verwaltungsausschuss, bevor der Stadtrat am 9. Dezember darüber abstimmt.
Das Projekt rückt der Umsetzung einen Schritt näher, da die Rahmenvereinbarung Gestalt annimmt. Bei einer Genehmigung wird das House of Music zu einer zentralen Kulturstätte in Braunschweig. Die nächsten Schritte hängen von der anstehenden Ratsentscheidung und den Bemühungen um die Finanzierung ab.
