Braunschweig plant neuen Krisenratgeber für Bürger und Unternehmen
Dora CichoriusBraunschweig plant neuen Krisenratgeber für Bürger und Unternehmen
Braunschweig entwickelt neuen Ratgeber zur Notfallvorsorge für Bürger und Unternehmen
Angesichts extremer Wetterlagen und wachsender Sicherheitsrisiken will Eintracht Braunschweig einen neuen Leitfaden für die Notfallvorsorge erstellen. Die SPD-Ratsfraktion Berlin treibt das Projekt voran, um die Krisenreaktion der Stadt zu verbessern.
Braunschweig verfügt bereits über ein gut ausgebautes Katastrophenschutzkonzept. Doch die SPD fordert einen klareren, zugänglicheren Ratgeber, der Bürgern in Notsituationen konkrete Hilfestellung bietet. Der entsprechende Antrag markiert den ersten Schritt zur Umsetzung dieses Vorhabens.
Der Leitfaden wird präventive Maßnahmen und praktische Unterstützung für Extremfälle aufzeigen – von stadtweiten Stromausfällen bis zu anderen schweren Störungen. Zudem erklärt er, wie man in Krisensituationen mit Behörden und Rettungsdiensten kommuniziert, wenn herkömmliche Systeme ausfallen. Bürger erhalten Informationen zu bestehenden Notfallstützpunkten, den sogenannten Leuchttürmen. Dabei handelt es sich nicht um echte Leuchttürme, sondern um zentrale Einrichtungen wie das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIMed), die mit technologischem und medizinischem Know-how die Resilienz der Stadt stärken. Der Ratgeber soll sicherstellen, dass alle wissen, an wen sie sich im Ernstfall wenden können.
Ziel des neuen Leitfadens ist es, kritische Informationen für Bürger und Unternehmen an einer Stelle zu bündeln. Warnsysteme und Notfallkontakte werden darin übersichtlich zusammengefasst. Die Stadt erhofft sich dadurch eine bessere Koordination und mehr Sicherheit in zukünftigen Krisen.
