Braunschweig testet Ferienpass für günstige Freizeitangebote von Kindern
Sylvio ThiesBraunschweig testet Ferienpass für günstige Freizeitangebote von Kindern
Braunschweig prüft neues Modell für bezahlbare Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Ferien
Die Stadt Braunschweig erwägt ein neues Konzept, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu günstigen Freizeitaktivitäten während der Schulferien zu ermöglichen. Die örtlichen Grünen haben einen sogenannten Ferienpass für Kinder vorgeschlagen, der kostenlosen oder stark ermäßigten Eintritt zu öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern bieten soll. Die Idee stößt bereits auf Unterstützung in lokalen Gremien.
Der Vorschlag wurde von der Grünen-Fraktion eingebracht und fand sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Finanzausschuss Zustimmung. Obwohl es keine Gegenstimmen gab, enthielten sich einige Mitglieder der Stimme. Der Grünen-Stadtrat Felix Langer bestätigte, dass das Ziel darin bestehe, das Modell in einem Pilotprojekt während der kommenden Sommerferien zu erproben.
Nun werden die Stadtverwaltung und die Stadtbad GmbH prüfen, ob der Pass umsetzbar ist. Dabei soll untersucht werden, welche Zielgruppen am meisten profitieren würden, welche Kosten entstehen und welche Vorteile das Vorhaben mit sich bringt. Das übergeordnete Anliegen ist es, allen jungen Menschen in Braunschweig – unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien – den Zugang zu Freizeitangeboten zu ermöglichen.
Aktuell gibt es keine klaren Daten dazu, wie viele andere deutsche Städte ein ähnliches System für kostenlosen oder ermäßigten Ferienzugang zu öffentlichen Einrichtungen anbieten.
Falls die Machbarkeitsstudie das Vorhaben unterstützt, könnte der Ferienpass für Kinder in Braunschweig Realität werden. Der Pilot würde sich darauf konzentrieren, Schulferien für Familien in der gesamten Stadt finanziell entlastender zu gestalten. Die endgültige Entscheidung hängt von den Ergebnissen der Prüfung und weiteren Beratungen in den Ausschüssen ab.
