Braunschweig verbietet Privatleuten den Kauf von Rattengift ab 2026
Sylvio ThiesBraunschweig verbietet Privatleuten den Kauf von Rattengift ab 2026
Braunschweig verschärft Regeln zur Rattenbekämpfung
Ab dem 30. Juni 2026 dürfen Privatpersonen in Braunschweig kein Rattengift mehr kaufen. Stattdessen sind nur noch ausgebildete Fachkräfte berechtigt, Rattenplagen zu bekämpfen – ein Schritt, der schnellere Ergebnisse bringen und die Umweltbelastung verringern soll.
Die Neuregelung bedeutet, dass Eigentümer:innen künftig zertifizierte Schädlingsbekämpfer:innen beauftragen müssen, um Rattenprobleme zu lösen. Die Kosten für diese Dienstleistungen tragen sie dabei vollständig selbst. Das Gesetz überträgt die Verantwortung damit vollständig an Profis, da Privatleute künftig keine Bekämpfungsmaßnahmen mehr in Eigenregie durchführen dürfen.
Nach den aktualisierten Vorschriften wird Rattengift nur noch an zertifizierte Expert:innen oder gewerbliche Anwender:innen verkauft. Das Institut für Schädlingsbekämpfung (IfS) in Braunschweig übernimmt die Zertifizierung und Schulung der Fachkräfte. Ihre Aufgaben umfassen nicht nur die Beseitigung der Ratten, sondern auch die Bekämpfung der Ursachen für den Befall. Behörden vertreten die Auffassung, dass professionelle Eingriffe zu schnelleren Lösungen führen könnten. Zudem könnte der Einsatz von Giftstoffen in der Umwelt sinken, da ausgebildete Spezialist:innen diese gezielter und verantwortungsbewusster handhaben.
Das Verbot des privaten Verkaufs von Rattengift tritt bis Mitte 2026 vollständig in Kraft. Immobilienbesitzer:innen müssen sich dann bei Rattenproblemen an zugelassene Schädlingsbekämpfer:innen wenden. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Effizienz der Schädlingsbekämpfung zu steigern und gleichzeitig ökologische Risiken zu minimieren.
