06 February 2026, 20:47

Braunschweiger Fußballfans spenden 10.000 Euro für krebskranke Kinder

Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne, einige halten Taschen und Urkunden, mit einem Bildschirm im Hintergrund, der ein Bild eines Kindes und anderer Menschen anzeigt.

Braunschweiger Fußballfans spenden 10.000 Euro für krebskranke Kinder

Eine Braunschweiger Fußball-Fangruppe hat 10.000 Euro gespendet, um Kinder im Kampf gegen Krebs zu unterstützen. Die Mitglieder von Schaika Braunschweig übergaben den Betrag an die kinderonkologische Station des Städtischen Klinikums Braunschweig. Die Spende ehrt das Andenken ihres verstorbenen Freundes Mark, der 2014 seinem Krebsleiden erlag.

Die Gruppe, die sich seit Langem für junge Krebspatienten engagiert, überreichte den Scheck an Dr. Andreas Beilken, den Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin. Luca F. und Leon M. überbrachten die Spende im Namen der Ultras und erklärten, das Geld werde die Finanzierung wichtiger Behandlungen ermöglichen und Marks Vermächtnis lebendig halten.

Dr. Johanna Scheer-Preis, Oberärztin der Klinik, schloss sich den Fans während ihres Besuchs an – ein Zeichen für die enge Verbindung der Station zu Mark. Die Mittel wurden durch private Initiativen bei einer jüngeren Gruppenveranstaltung gesammelt.

Schaika Braunschweig unterstützt die Onkologie-Station bereits seit 2012. Zu ihren Aktivitäten zählen regelmäßige Besuche und Geschenke im Rahmen des Schaika-Kids-Projekts, jährliche Weihnachts-Spielzeugsammlungen sowie die Finanzierung medizinischer Geräte durch Spendenaktionen bei Spielen von Eintracht Braunschweig. Zudem beteiligen sie sich am Lichtfest, um Aufklärung und Spenden zu fördern.

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Dr. Beilken bedankte sich bei der Gruppe und betonte, dass die Spende nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die Unterstützung der Kinder und ihrer Familien in schwierigen Zeiten sichere. Durch das Engagement der Ultras wirkt Marks Erinnerung weiterhin im Leben der jungen Patienten nach. Die Partnerschaft zwischen den Fans und dem Klinikum besteht nun seit über einem Jahrzehnt und ist nach wie vor eng.