Braunschweigs Ringgleis bekommt seinen historischen **Brückenschlag** zurück
Dora CichoriusBraunschweigs Ringgleis bekommt seinen historischen **Brückenschlag** zurück
Ringgleis: Perspektive für die "Südliche Brücke"
Vorspann Die Stilllegung des Ringgleis-Abschnitts auf der ursprünglichen Brücke, der "Südlichen Brücke", ist nicht nur Teil des Ringgleis-Masterplans, sondern auch eine Maßnahme im Rahmen des Förderprojekts Bahnstadt.
Artikeltext Ein lang ersehntes Verkehrsprojekt in Braunschweig kommt voran: Nach einer grundsätzlichen Einigung zwischen der Deutschen Bahn und der Stadt rückt die Wiederinbetriebnahme der fehlenden Verbindung im Ringgleis näher. Das Vorhaben "Brückenschlag Süd", Teil des Ringgleis-Masterplans, soll die historische Lücke im städtischen Ringsystem schließen. Die Finanzierung könnte aus bestehenden Mitteln des Bahnstadt-Projekts erfolgen – die geschätzten Kosten belaufen sich auf knapp drei Millionen Euro.
Im Mittelpunkt steht die "Südliche Brücke", ein Abschnitt des Ringgleises, der vor Jahren stillgelegt wurde. Seit 2019 führt eine provisorische Umleitung über die Echobrücke, Schloss Richmond und das Zuckerberg-Areal. Nun soll die ursprüngliche Strecke reaktiviert werden.
Der nächste Schritt hängt von der Aktualisierung des Infrastruktur- und Entwicklungsplans (IEK) sowie den finalen Genehmigungen ab. Da die Kosten durch bestehende Haushaltsmittel gedeckt wären, könnte das Projekt ohne zusätzlichen Budgetdruck umgesetzt werden. Die Fertigstellung würde nicht nur die historische Ringstrecke wiederherstellen, sondern auch die Verkehrsanbindung im Bahnstadt-Gebiet deutlich verbessern.
