Bundesregierung fördert Sanierung maroder Schwimmbäder mit Millionenhilfen bis 2026
Francesco HeinrichBundesregierung fördert Sanierung maroder Schwimmbäder mit Millionenhilfen bis 2026
Die deutsche Bundesregierung bietet finanzielle Unterstützung für die Modernisierung öffentlicher Schwimmbäder im ganzen Land an. Über das Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) können Städte und Gemeinden Zuschüsse für die Aufwertung veralteter Anlagen beantragen. Die Förderung zielt darauf ab, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die allgemeinen Standards in maroden Bädern zu verbessern.
In Niedersachsen drängen lokale Verantwortliche die Behörden nun, noch vor Ablauf der Frist aktiv zu werden. Das SKS-Programm stellt nicht rückzahlbare Zuschüsse bereit, in der Regel als Festbetragsfinanzierung, um die Sanierung kommunaler Schwimmbäder zu unterstützen. Förderfähige Projekte können bis zu 8 Millionen Euro erhalten, wobei der Bund 45 Prozent der Kosten übernimmt – in Fällen besonderer Haushaltsnot sogar bis zu 75 Prozent. Allerdings muss der Bundesanteil mindestens 250.000 Euro betragen, um umfassende Modernisierungen zu ermöglichen.
Bewerbungen sind noch bis zum 19. Juni 2026 möglich; bundesweit stehen insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung. Viele Bäder erfüllen derzeit nicht die modernen Anforderungen an Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Sicherheit, was die Sanierungen dringend notwendig macht.
In Wabe-Schunter haben der örtliche CDU-Verband und ein Landtagsabgeordneter die Verwaltung aufgefordert, unverzüglich zu prüfen, ob ihr Bad förderfähig ist. Sie betonen, wie wichtig es sei, schnell zu handeln, um die Mittel vor dem Stichtag zu sichern.
Schwimmbäder spielen eine zentrale Rolle in den Gemeinden – als Orte für Sport, Erholung und gesellschaftliches Miteinander. Durch Modernisierungen ließe sich sicherstellen, dass sie für alle Altersgruppen zugänglich und nutzbar bleiben: von Kindern, die schwimmen lernen, bis hin zu älteren Menschen, die sich fit halten wollen.
Das Programm bietet Kommunen die Chance, ihre Bäder zu günstigeren Konditionen wiederzubeleben. Erfolgreiche Antragsteller erhalten erhebliche finanzielle Unterstützung, um langjährige Instandhaltungsprobleme anzugehen. Die Bewerbungsfrist gibt den lokalen Behörden fast zwei Jahre Zeit, um sich vorzubereiten und ihre Anträge einzureichen.






