27 June 2026, 06:18

Bundeswehr setzt auf Drohnen und Freiheit statt auf Rückkehr der Wehrpflicht

Pistorius sieht weiterhin keinen Bedarf für die Einberufung

Bundeswehr setzt auf Drohnen und Freiheit statt auf Rückkehr der Wehrpflicht

Die deutsche Bundeswehr wird ausgebaut – die Regierung beobachtet die Entwicklungen genau. Trotz wachsender Personalengpässe hat Verteidigungsminister Boris Pistorius die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht ausgeschlossen.

Die militärische Stärke setzt zunehmend auf moderne Technologie und große Flotten kostengünstiger Drohnen. Pistorius betonte, dass das Freiwilligenprinzip auch in den kommenden Jahren die Grundlage der Rekrutierung bleiben werde. Eine bedarfsgerechte Auswahlmusterung stehe ebensowenig zur Debatte wie eine Rückkehr zur Wehrpflicht für alle – unter anderem wegen fehlender Ausbilder und Kapazitäten.

Die Ampelkoalition ist sich einig, dass bei künftigen Engpässen an qualifizierten Bewerbern Anpassungen nötig sein könnten. Um die Widerstandsfähigkeit zu stärken, wurde ein Runden Tisch eingerichtet, an dem sich Industrievertreter über sichere Lieferketten austauschen. Pistorius forderte zudem eine bessere Nutzung des Know-hows der Automobilhersteller für den Verteidigungssektor.

Die Kosten für das Fregattenprogramm F126 sind stark gestiegen. Der Gesamtpreis liegt nun bei über 18 Milliarden Euro – acht Milliarden mehr als ursprünglich veranschlagt.

Die Truppe wird unter dem bisherigen freiwilligen Rekrutierungssystem weiterwachsen. Aktuell sind keine Pläne für eine Wehrpflicht in Diskussion. Im Fokus stehen technologische Überlegenheit und kosteneffiziente Lösungen, um die Landesverteidigung zu stärken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle