CDU Niedersachsen lehnt Zusammenarbeit mit der AfD strikt ab
Francesco HeinrichCDU in Niedersachsen: Barriere zur AfD bleibt - CDU Niedersachsen lehnt Zusammenarbeit mit der AfD strikt ab
Die CDU in Niedersachsen hat ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD erneut bekräftigt. Landesvorsitzender Sebastian Lechner machte deutlich, dass eine Kooperation mit Extremisten und Populisten weiterhin ausgeschlossen sei. Seine Äußerungen entsprechen damit der langjährigen Position der Partei in dieser Frage.
Bereits auf dem CDU-Landesparteitag in Osnabrück im August 2022 hatte Bundesvorsitzender Friedrich Merz jede Form eines Bündnisses mit der AfD ausgeschlossen. Er bezeichnete die Partei als "Hauptgegner" der CDU und betonte, dass Extremismus und Populismus in der deutschen Politik keinen Platz hätten.
Lechner griff diese Haltung in jüngsten Stellungnahmen auf. Er unterstrich, dass die niedersächsische CDU eine strikte Trennung von der AfD aufrechterhalten werde. Sein Ziel sei es, Extremismus und Populismus im Land aktiv zurückzudrängen, so Lechner.
Beide Politiker zeigen sich in dieser Frage kompromisslos. Merz, als Bundesvorsitzender und CDU-Chef, hat wiederholt klargestellt, dass es unter seiner Führung keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. Auch Lechners Aussagen lassen keinen Zweifel zu – seine Partei wird von dieser Linie nicht abweichen.
Die Haltung der CDU bleibt damit unverändert: Es wird keine Absprachen mit der AfD geben. Sowohl Lechner als auch Merz haben jede Form der Partnerschaft ausgeschlossen und die Distanz der Partei deutlich gemacht. Der Fokus liegt darauf, Extremismus zu bekämpfen – und nicht, sich mit ihm einzulassen.
