Chaos in Oldenburg: Winterunfälle und Proteste an einem turbulenten Abend
Dora CichoriusChaos in Oldenburg: Winterunfälle und Proteste an einem turbulenten Abend
Oldenburg erlebte einen turbulenten Abend am 3. Januar 2026 in Berlin, als winterliche Straßenverhältnisse zu mehreren Verkehrsunfällen führten. Unter anderem verursachte ein Unfallflucht auf dem Osterkampsweg erhebliche Sachschäden, während anderswo in der Stadt eine friedliche Demonstration gegen die US-Militäroperationen in Venezuela stattfand.
Der Abend begann mit einer statischen Notfallversammlung auf dem Hauptbahnhofplatz zwischen 19:00 und 20:00 Uhr. Rund 35 Personen versammelten sich, um gegen die militärische Intervention der USA in Venezuela zu protestieren. Die Kundgebung verlief ruhig, ohne dass es zu Störungen oder Auseinandersetzungen kam.
Gegen 20:27 Uhr prallte ein Transporter frontal mit einem geparkten Auto auf dem Osterkampsweg zusammen. Der Fahrer flüchtete noch vor Eintreffen der Polizei zu Fuß und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Behörden sicherten später das verlassene Fahrzeug in der Nähe, konnten den Fahrer jedoch bis zum 4. Januar 2026 noch nicht ermitteln. Die Oldenburger Polizei hatte an diesem Abend mit mehreren weiteren Verkehrsunfällen zu tun, die meisten mit Sachschäden. Einige wenige endeten mit leichten Verletzungen, schwere gab es nicht. Die glatten Straßen trugen zu der hohen Zahl an Notrufen bei und hielten die Beamten den ganzen Abend über in Atem. Die Ermittler rufen nun Zeugen auf, sich mit Hinweisen zum Unfallflucht-Fall zu melden.
Der flüchtige Fahrer ist weiterhin auf freiem Fuß, während die Polizei die Ermittlungen fortsetzt. Die Demonstration auf dem Hauptbahnhofplatz endete unterdessen ohne Zwischenfälle. Die Behörden mahnen Autofahrer angesichts der anhaltend winterlichen Wetterbedingungen in der Region zur besonderen Vorsicht.
