08 January 2026, 22:47

Chaotischer Freitag: Von Wilderei bis Hausfriedensbruch in Celle und Eschede

Ein weißer Polizeiwagen steht vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen in einer ländlichen Umgebung.

Chaotischer Freitag: Von Wilderei bis Hausfriedensbruch in Celle und Eschede

Eine Reihe unzusammenhängender Vorfälle hielt die Behörden in Celle und Eschede am Freitag in Atem: Von Wilderei über Ladendiebstahl und gefährliche Fahrmanöver bis hin zu einem gewaltsamen Hausfriedensbruch. Die Ermittler haben in mehreren Fällen die Untersuchungen aufgenommen.

Schon in den frühen Morgenstunden wurde in Eschede nahe eines Feldwegs ein toter Hirsch aufgefunden. Das Tier wies eine Schussverletzung im Bereich der Lunge auf, zudem war ihm der Kopf abgetrennt worden. Da die zuständige Jagdbehörde bestätigte, das Tier nicht erlegt zu haben, leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wilderei ein.

Am späten Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, gingen bei der Polizei Meldungen über einen gefährlich schlingernden Pkw auf der B214 zwischen Celle und Eicklingen ein. Augenzeugen berichteten, das Fahrzeug sei wiederholt auf den Grünstreifen geraten und in den Gegenverkehr geraten. Die Beamten stoppten den Wagen und stellten fest, dass es sich bei der Fahrerin um eine ältere Frau handelte, bei der keine Anzeichen für Alkohol- oder Drogeneinfluss vorlagen. Nun prüfen die Behörden, ob sie aus medizinischer Sicht fahrtauglich war.

Fast zeitgleich sollen zwei Frauen in einem Lidl-Markt in Celle Waren im Wert von knapp 300 Euro entwendet haben. Der Ladendiebstahl wird weiterhin ermittelt.

Am Abend, gegen 21:00 Uhr, drang ein betrunkener Mann in eine Wohnung im Stadtteil Vorwerk ein. Er bedrohte und griff den Bewohner an, bevor die Polizei eintraf. Der Angreifer wurde des Grundstücks verwiesen; nach Polizeiberichten war der Vorfall die Eskalation eines länger schwelenden Streits.

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Bei keinem der Vorfälle wurden Verletzte gemeldet. Die Ermittlungen zur Tötung des Hirschs, zum Ladendiebstahl und zum riskanten Fahrverhalten der Autofahrerin laufen noch. Der Verdächtige im Fall des Hausfriedensbruchs wurde bisher nicht namentlich genannt – seine Identität bleibt in den offiziellen Berichten ungenannt.