CO₂-Abgabe 2026: Jetzt Gasverträge prüfen und bis zu 65 Euro pro Tonne sparen
Dora CichoriusCO₂-Abgabe 2026: Jetzt Gasverträge prüfen und bis zu 65 Euro pro Tonne sparen
Ab 2026 werden die Gaspreise voraussichtlich weiter steigen – Grund ist die geplante Erhöhung der CO₂-Abgabe. Verbraucher haben jetzt noch die Chance, vor Beginn der Heizsaison durch einen Check ihrer Verträge Kosten zu sparen. Experten raten, gesetzliche Kündigungsfristen zu prüfen und Tarife zu vergleichen, um bei Inkrafttreten der neuen Preise nicht zu viel zu zahlen.
Der anstehende Anstieg des CO₂-Preises könnte die Kosten auf 55 bis 65 Euro pro Tonne bis 2026 treiben und Gas damit deutlich verteuern. Mieter mit Einzelgasheizungen sollten ihren Anteil an diesen Kosten berechnen und eine Erstattung vom Vermieter verlangen. Bei Zentralheizungen wird die CO₂-Abgabe bereits zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt – doch alle Haushalte können durch einen Anbieterwechsel profitieren.
Bevor sie wechseln, müssen Verbraucher die Kündigungsfristen in ihren Verträgen prüfen. Bei Verträgen, die vor dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, beträgt die Kündigungsfrist bis zu drei Monate vor Ende der Mindestlaufzeit – oft zwölf Monate – mit jährlicher Verlängerung. Verträge ab März 2022 erlauben eine maximale Frist von einem Monat, Grundversorgungstarife können sogar mit nur zwei Wochen gekündigt werden. Die Verbraucherzentralen bieten Hilfsmittel, um den Prozess zu vereinfachen: Ein kostenloser, interaktiver CO₂-Kostenrechner hilft Mietern, ihren Anteil an den Emissionskosten zu ermitteln. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen stellt zudem einen Online-Leitfaden bereit, um günstigere Tarife zu finden – ohne in typische Fallen zu tappen.
Wer jetzt handelt, kann noch vor Beginn der Heizsaison spürbar sparen. Verbraucher sollten ihre Kündigungsfristen überprüfen und nach besseren Angeboten suchen, bevor die CO₂-Preissteigerung greift. Kostenlose Tools der Verbraucherzentralen unterstützen bei Berechnungen und Vergleichen.
