Dehoga-Präsident fordert rasche Wirtschaftsreformen und warnt vor Bürokratie-Kosten
Sylvio ThiesDehoga-Präsident fordert rasche Wirtschaftsreformen und warnt vor Bürokratie-Kosten
Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat die Politik zu raschem Handeln bei den Wirtschaftsreformen aufgefordert. Er warnte, dass die Zeit für entscheidende Maßnahmen zur Stabilisierung der Arbeitsplätze und Stärkung der Wirtschaft davonläuft.
Schimke kritisierte Vorhaben, die die Arbeitskosten erhöhen könnten – darunter die von DGB-Chefin Yasmin Fahimi vorgeschlagenen verpflichtenden betrieblichen Rentenmodelle. Diese würden seiner Meinung nach die Bürokratie verstärken und die realen Kosten für Unternehmen in die Höhe treiben, was Wachstum und Beschäftigungschancen gefährden könnte.
Der Branchenverband blickt nun mit Erwartung auf den Krisengipfel im Kanzleramt, um Lösungen zu finden. Schimke hofft, dass das Treffen vor der Sommerpause ein klares Signal für die Einführung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit setzt. Zudem betonte er die Dringlichkeit des geplanten Arbeitszeitgesetzes.
Laut Schimke müssen die Koalitionsspitzen die vereinbarten Reformen konsequent vorantreiben. Er unterstrich, dass selbst die Gewerkschaften stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft bräuchten – was seiner Überzeugung nach nur durch Pragmatismus und nicht durch Klassenkampf zu erreichen sei.
Schimkes Warnungen zeigen den Handlungsdruck auf die Politik. Der Krisengipfel könnte entscheiden, ob zentrale Arbeitsmarktreformen vorankommen. Die Unternehmen warten auf konkrete Schritte, um Kosten zu senken und Planungssicherheit zu schaffen.






