14 June 2026, 10:15

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Sozialreformen in Gastronomie und Pflege

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten durch Warkens Pläne

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Sozialreformen in Gastronomie und Pflege

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat Bedenken gegen die von Gesundheitsministerin Nina Warken vorgeschlagenen Reformen geäußert. Geschäftsführerin Jana Schimke warnt, dass die geplanten Änderungen Arbeitsplätze in der Gastronomie und Hotellerie gefährden könnten. Zu den Vorschlägen gehören höhere Kosten für Arbeitgeber sowie Anpassungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen.

Laut den Reformplänen würde die Sozialabgabenlast für Minijobs im Gesundheits- und Pflegebereich von 13 auf 21 Prozent steigen. Schimke argumentiert, dass diese Erhöhung die ohnehin schon unter Kostendruck stehenden Betriebe zusätzlich belasten werde. Zudem kritisiert sie Pläne, die Arbeitgeber verpflichten würden, nicht nur höhere Krankenversicherungsbeiträge zu tragen, sondern auch einen zusätzlichen Zuschlag für Minijobber zu zahlen.

Die Forderungen der Gewerkschaften nach dem neuen Arbeitszeitgesetz, das möglicherweise zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte, weist Schimke als unbegründet zurück. Gleichzeitig betont sie, dass eine ungerechte Behandlung der Mitarbeiter Fachkräfte vertreiben werde. Die Dehoga-Chefin unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren sozialen Partnerschaft und Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften.

Angesichts dieser Herausforderungen fordert Schimke mutige Reformen zur Unterstützung der Branche. Dazu zählen Bürokratieabbau, Steuersenkungen und die Reduzierung von Abgaben sowie Entlastungen bei den Lohnkosten. Diese Maßnahmen seien ihrer Meinung nach unverzichtbar, um Arbeitsplätze und Stabilität im Sektor zu sichern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die geplanten Reformen könnten die Kosten für Arbeitgeber in der Gastronomie und Pflege deutlich erhöhen. Die Warnungen des Dehoga verdeutlichen die möglichen Folgen für Beschäftigung und Betriebsabläufe. Der Verband setzt sich weiterhin für politische Änderungen ein, um die finanzielle Belastung der Branche zu verringern.

Quelle