Deutsche Dartspieler glänzen mit Rekordbeteiligung in der PDC-Saison 2026
Leila BlochDeutsche Dartspieler glänzen mit Rekordbeteiligung in der PDC-Saison 2026
Deutsche Dartspieler starten mit Rekordbeteiligung stark in die neue PDC-Saison
Mit der Rekordzahl von 15 Aktiven auf der Tour haben deutsche Dartspieler einen vielversprechenden Auftakt in die neue PDC-Saison hingelegt. Beim ersten Players Championship-Turnier in Hildesheim überzeugten gleich mehrere Athleten aus der Heimat mit starken Leistungen.
Besonders hervorzuheben ist Gabriel Clemens, der als bisher bestplatzierter Deutscher in diesem Jahr das Viertelfinale erreichte. Sein Turnier begann mit einer Reihe überzeugender Siege: Nacheinander setzte er sich gegen Damon Heta, Charlie Manby, Jurjen van der Velde und Wesley Plaisier durch und zog so in die Runde der letzten Acht ein. Dort endete sein Lauf jedoch, als Nathan Aspinall ihn mit 6:1 deutlich besiegte, bevor dieser selbst im Finale gegen James Wade unterlag.
Auch andere deutsche Spieler machten auf sich aufmerksam: Lukas Wenig zog nach einem rein deutschen Duell in der zweiten Runde – er hatte sich gegen seinen Landsmann Niko Springer durchgesetzt – in die dritte Runde ein. Ricardo Pietreczko schaffte es ebenfalls bis in diese Phase, während Max Hopp im Achtelfinale gegen Joe Cullen eine starke Leistung zeigte, letztlich aber mit 3:6 unterlag.
Die gestiegene deutsche Präsenz in dieser Saison ist das Ergebnis der Q-School im Januar, bei der fünf Newcomer – Arno Merk, Yorick Hofkens, Matthias Ehlers, Marvin Kraft und Pascal Rupprecht – ihre Tourkarten sicherten. Damit steigt die Zahl der deutschen Profis auf der PDC-Tour auf den Rekordwert von 15 – so viele wie nie zuvor.
Bisher ist Clemens der einzige Deutsche, der in der PDC-Saison 2026 mindestens das Viertelfinale erreicht hat. Mit der bisher größten Gruppe an deutschen Teilnehmern dürfen Fans jedoch auf weitere starke Auftritte hoffen. Die kommenden Turniere werden zeigen, ob das wachsende Kontingent an die frühen Erfolge anknüpfen kann.
