27 December 2025, 10:37

Deutschland schiebt trotz Kritik immer mehr Menschen nach China ab – doch was passiert dort?

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Deutschland schiebt trotz Kritik immer mehr Menschen nach China ab – doch was passiert dort?

Deutschland steht wegen seiner Abschiebepraxis in der Kritik, nachdem es in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 insgesamt 45 Menschen nach China abgeschoben hat. Dies folgt auf einen deutlichen Anstieg solcher Fälle: 2024 wurden 68 Abschiebungen verzeichnet, 2023 waren es 59. Gleichzeitig hat sich das Land gegen Thailand ausgesprochen, das kürzlich 40 Uiguren nach China abgeschoben hatte – ein Schritt, der von den USA im März 2025 als Verletzung der Menschenrechte verurteilt wurde.

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Die deutsche Regierung führt trotz wachsender internationaler Kritik weiterhin Abschiebungen nach China durch. 2023 wurden 59 Personen dorthin zurückgeführt, 2024 stieg die Zahl auf 68. Bis zum 31. August 2025 kamen weitere 45 Abschiebungen hinzu.

Ein Fall betraf eine uigurische Frau aus Niedersachsen, die behauptete, die türkische Staatsbürgerschaft zu besitzen, dennoch aber nach China zurückgeschickt wurde. Das deutsche Innenministerium hat keine Angaben dazu gemacht, was mit den Abgeschobenen nach ihrer Ankunft in China geschieht. Während Deutschland diese Abschiebungen vornimmt, übt es zugleich Kritik an Thailand für eine ähnliche Maßnahme. Im März 2025 hatte Thailand 40 Uiguren nach China abgeschoben, was von den USA scharf verurteilt wurde. Deutschland schloss sich den Bedenken an und argumentierte, solche Abschiebungen verstießen gegen das Refoulement-Verbot, das es untersagt, Menschen in Länder zu bringen, in denen ihnen Verfolgung droht.

Die Zahl der Abschiebungen von Deutschland nach China ist in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig hat das Land öffentlich die Vorgehensweise Thailands bei der Abschiebung von Uiguren kritisiert. Die mangelnde Transparenz über das Schicksal der nach China Rückgeführten bleibt für Menschenrechtsbeobachter ein zentraler Kritikpunkt.