11 June 2026, 10:14

DFB setzt vor WM 2026 auf Fußball statt politische Debatten

DFB-Präsident reagiert nicht 'übereilt' auf WM-Vorfälle

DFB setzt vor WM 2026 auf Fußball statt politische Debatten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeigt sich vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in politischen Fragen zurückhaltend. Präsident Bernd Neuendorf betonte erneut, dass der Verband den Fokus auf den Fußball lege, dabei aber gesellschaftliche Entwicklungen im Blick behalte. Er unterstrich, dass der DFB in engem Austausch mit den zuständigen Behörden stehe, um die Lage vor Ort zu bewerten.

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Neuendorf bestätigte, dass der DFB mit dem Auswärtigen Amt und anderen Institutionen zusammenarbeite, um die Entwicklungen zu beobachten. Zwar räumte er ein, dass Sport nicht vollständig von der Politik zu trennen sei und nicht im luftleeren Raum stattfinde. Dennoch bleibe die Priorität des Verbandes der Fußball selbst.

Der DFB-Präsident sprach sich dagegen aus, auf jede politische Äußerung oder jedes Ereignis zu reagieren – selbst in unruhigen Zeiten. Gleichzeitig bekräftigte er das Bekenntnis der Organisation zu grundlegenden Werten wie Freiheit, Demokratie und Toleranz. Diese Prinzipien, so Neuendorf, würden weiterhin das Handeln des Verbandes leiten.

Der DFB werde politische Realitäten nicht ignorieren, doch der Schwerpunkt liege weiterhin auf dem Sport. Der Verband stehe weiterhin gegen Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung ein und setze sich stattdessen für Zusammenhalt ein. Dieser Ansatz spiegle die Balance zwischen der Wahrnehmung externer Herausforderungen und der Hingabe zum Fußball wider.

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