Dreitägiger Streik legt Straßenbau in Niedersachsen lahm – Winterdienst betroffen
Francesco HeinrichDreitägiger Streik legt Straßenbau in Niedersachsen lahm – Winterdienst betroffen
Beschäftigte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr treten im Februar in den dreitägigen Streik
Im kommenden Monat werden Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Niedersachsen für drei Tage die Arbeit niederlegen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion findet vom 2. bis 4. Februar statt. Betroffen sind vor allem die Standorte in Wolfenbüttel und Goslar, wo die Belegschaft in den Ausstand tritt.
Der Streik erfolgt vor dem Hintergrund noch immer ungelöster Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Ver.di fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Landesbedienstete. Auch Straßeninstandhaltungsteams beteiligen sich an der Arbeitsniederlegung, sodass wichtige Dienstleistungen personell unterbesetzt sein werden.
Besonders betroffen könnte die Winterdienstarbeit sein – etwa das Streuen von Salz oder die Schneeräumung. Auch routinemäßige Reparaturen dürften verschoben werden, was zu Verzögerungen bei der Beseitigung von Schlaglöchern oder anderen Schäden führen kann. Zudem ist mit Beeinträchtigungen bei der Verkehrslenkung an Tunneln und Baustellen zu rechnen.
Konkrete Maßnahmen für die einzelnen Depots hat die Gewerkschaft bisher nicht genannt. Fest steht jedoch, dass der Streik sämtliche Hauptaufgaben in den beiden Regionen lahmlegen wird.
Die dreitägige Arbeitsniederlegung wird sich auf die Verkehrssicherheit und Straßeninstandhaltung in Wolfenbüttel und Goslar auswirken. Mit Verzögerungen bei Reparaturen und eingeschränkten Winterdiensten ist zu rechnen, solange die Verhandlungen andauern. Der Streik unterstreicht die anhaltenden Spannungen in den Tarifkonflikten des öffentlichen Sektors.
