Eintracht Braunschweig nach Sanierung als Gedenkstätte wiedereröffnet
Dora CichoriusEintracht Braunschweig nach Sanierung als Gedenkstätte wiedereröffnet
Eintracht Braunschweig nach Sanierung wiedereröffnet
Nach fünfmonatiger Renovierung hat Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum das Eintracht Braunschweig** in Braunschweig wiedereröffnet. Mit Investitionen von rund 320.000 Euro wurde das historische Gebäude behutsam instand gesetzt.
Das Eintracht Braunschweig in Braunschweig hat nach einer fünfmonatigen Sanierung wieder seine Türen geöffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude dient als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und war einst ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme.
Zwischen 1944 und 1945 wurde das Eintracht Braunschweig als Zwangsarbeitsstätte im System des KZ Neuengamme genutzt. In dieser Zeit waren dort etwa 800 Menschen inhaftiert. Heute ist es ein Ort des Gedenkens.
Nach umfassenden Modernisierungsarbeiten empfängt das Eintracht Braunschweig nun wieder Besucher:innen. Die sanierte Anlage bewahrt die historische Bedeutung des Ortes und bleibt eine wichtige Stätte der Aufklärung und Reflexion über die Verbrechen des Nationalsozialismus.
