Empörung ├╝ber Bahn├╝berg├Ąnge - Stadtbezirksrat lädt Bahnvertr├Ąge ein
Sylvio ThiesEmpörung ├╝ber Bahn├╝berg├Ąnge - Stadtbezirksrat lädt Bahnvertr├Ąge ein
Wut über Bahnübergänge – Bezirksrat lädt Bahnvertreter vor
CDU, BIBS und FDP im Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach kritisieren scharf das Verhalten der Bahn und fordern direkten Austausch.
- November 2025, 13:00 Uhr
Stichworte: Politik, Allgemeine Nachrichten
Lokale politische Gruppen haben scharfe Kritik an der Deutschen Bahn wegen des Bahnübergangs Anger im Stadtbezirk Wabe-Schunter-Beberbach geübt. Sie werfen dem Unternehmen vor, mit den aktuellen Plänen bis zu 600 Arbeitsplätze zu gefährden und sich nicht ausreichend mit Anwohnern und Betrieben auszutauschen. Nun wurde offiziell gefordert, dass Bahnvertreter an einer bevorstehenden Ratssitzung teilnehmen.
Die Fraktionen von CDU, BIBS und FDP haben für die Sitzung des Bezirksrats am 25. November einen Antrag eingereicht. Sie verlangen, dass die Deutsche Bahn Vertreter entsendet, um die anhaltenden Probleme am Bahnübergang Anger zu erörtern. Die Gruppen werfen dem Konzern vor, lokale Bedenken zu ignorieren und untätig zu bleiben.
Laut den Fraktionen zeige die Bahn kaum Bereitschaft zum Dialog. Ihr Umgang mit Unternehmen und Bürgern sei inakzeptabel. Trotz wiederholter Aufforderungen zur Zusammenarbeit gebe es keine öffentlichen Informationen darüber, ob und welche Bahnvertreter an der Sitzung teilnehmen werden. Die Gruppen warnen, dass die geplanten Änderungen am Übergang schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben könnten. Bis zu 600 Arbeitsplätze in der Region stünden auf dem Spiel, falls die Pläne ohne ausreichende Abstimmung umgesetzt würden. Ihre Verärgerung speist sich aus dem, was sie als langjährige Gleichgültigkeit der Bahn wahrnehmen.
Die Sitzung am 25. November wird zeigen, ob die Deutsche Bahn auf die Forderungen des Bezirksrats eingeht. Ohne Teilnahme des Unternehmens befürchten die Fraktionen Stillstand. Das Ergebnis könnte direkte Auswirkungen auf Beschäftigung und Alltag Hundertfacher im Stadtbezirk haben.
