Flensburg scheitert an Montpellier – THW Kiel bleibt unangefochten an der Spitze
Leila BlochFlensburg-Handewitt verpasst direktes Viertelfinale - Flensburg scheitert an Montpellier – THW Kiel bleibt unangefochten an der Spitze
SG Flensburg-Handewitt kassiert zweite Niederlage in der EHF European League-Hauptrunde
Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Hauptrunde der EHF European League ihre zweite Niederlage hinnehmen müssen und verlor mit 32:35 gegen Montpellier HB. Damit können die Norddeutschen den THW Kiel nicht mehr von Platz eins in Gruppe I verdrängen. Trotz der Niederlage sicherte sich Flensburg als Gruppenzweiter dennoch den Einzug in die Play-offs.
Flensburg musste auf wichtige Leistungsträger verzichten: Die verletzten Torhüter Kevin Møller und Emil Jakobsen sowie Spielmacher Simon Pytlick wurden geschont. Dadurch erhielten junge Talente wie Catalin Haidu, Jonas Rithaphorn und Onno Buschmann mehr Spielzeit.
Montpellier übernahm nach der Halbzeit das Kommando und führte in der 44. Minute mit 29:25. Bester Werfer der Flensburger war Marko Grgic mit neun Toren, während Jack Thurin und Agustín Casado für die Franzosen jeweils sechsmal trafen.
Der THW Kiel bleibt mit zwei Punkten Vorsprung vor Flensburg Tabellenführer in Gruppe I. Die Kieler sind in starker Form und gewannen am zweiten Spieltag auswärts mit 37:32 gegen Bidasoa Irún – Bence Imre traf dabei siebenmal. Kiels nächste Spiele finden am 14. Oktober 2025, 11. November 2025 und 25. November 2025 statt, bevor die Finalrunde am 3. März 2026 beginnt.
Trotz der Niederlage behält Flensburg dank des 40:35-Erfolgs im Hinspiel die bessere direkte Bilanz gegen Montpellier. Damit steht der Play-off-Platz als Gruppenzweiter fest.
Flensburg bereitet sich nun auf die Play-offs vor, nachdem die direkte Qualifikation für das Viertelfinale verpasst wurde. Der Vorteil im direkten Vergleich mit Montpellier hält die Mannschaft im Rennen. Der THW Kiel bleibt unterdessen mit zwei Punkten Führung die dominierende Kraft in der Gruppe.
