Freiburgs Lichtermeere feiern den Ramadan 2026 mit interreligiösem Symbolcharakter
Sylvio ThiesFreiburgs Lichtermeere feiern den Ramadan 2026 mit interreligiösem Symbolcharakter
Freiburg leuchtet zum heiligen Monat Ramadan 2026
Zum ersten Mal erstrahlt in Freiburg eine Lichtinstallation, die an den heiligen Monat Ramadan 2026 erinnert. Illuminierte Dekorationen lenken die Aufmerksamkeit auf die muslimischen Gemeinschaften der Stadt und ihre Traditionen. Das Projekt soll das Verständnis und den Respekt zwischen Angehörigen aller Glaubensrichtungen fördern.
Die Idee zu den Ramadan-Lichtern stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Ihr Vorschlag führte zu einer Kooperation zwischen vier lokalen muslimischen Organisationen und der Stadt. Beteiligt sind der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg, die DITIB-Mevlana-Moschee, das Islamische Zentrum Freiburg (IGMG) sowie die IGBD – Gemeinde Freiburg.
Die Installation ist vom 17. Februar bis 19. März 2026 zu sehen – passend zur Dauer des Ramadan 2026. Im Mittelpunkt stehen leuchtende Motive, die die Mondphasen symbolisieren. Besucher finden zudem beleuchtete Schilder mit Ramadan-Grüßen und eine Informationstafel, die die religiöse Bedeutung des Monats erklärt.
Die technische Umsetzung übernahm die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH. Vertreter der Stadt betonten, das Projekt diene der Stärkung des interreligiösen Austauschs und bringe Menschen zusammen.
Bis zum 19. März 2026 bleiben die Ramadan-Lichter sichtbar. Die Initiative steht für eine gemeinsame Anstrengung muslimischer Gemeinschaften und lokaler Behörden. Die Organisatoren hoffen, dass sie das Bewusstsein für religiöse Vielfalt in Freiburg fördert und den Dialog anregt.
