Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr
Francesco HeinrichFreiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr
Rund 30 Freiwillige haben kürzlich an einer Weidehilfsaktion im Südschwarzwald teilgenommen. Im Rahmen der Initiative arbeiteten die Helferinnen und Helfer auf zwei Betrieben in Lenzkirch und Elzach-Yach. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden von Bewuchs sowie die Verstärkung von Weidetoren, um die Flächen für die Beweidung mit Nutztieren vorzubereiten. Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Wolfsmonitoring-Maßnahmen und die aktuellen Entwicklungen im Schwarzwald.
Die Aktion sollte keine professionelle Hofarbeit ersetzen, sondern war als Solidaritätsbekundung gedacht. Sie unterstützte Landwirtinnen und Landwirte dabei, die durch neue Schutzvorkehrungen entstandene Mehrarbeit zu bewältigen. Diese Maßnahmen wurden notwendig, nachdem Wölfe in die Region zurückgekehrt waren und den Druck auf die traditionelle Weidewirtschaft erhöhten.
Die Initiative ist Teil eines größeren Herdenschutzprojekts, das darauf abzielt, die Belastung der Bäuerinnen und Bauern zu verringern und gleichzeitig das Verständnis zwischen Landwirtschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Die Organisatoren hoffen, dass die Zusammenarbeit die Gemeinschaft stärkt und die nachhaltige Landwirtschaft in der Region unterstützt.
Die ehrenamtliche Arbeit leistete den Landwirtinnen und Landwirten während der arbeitsintensiven Weidesaison direkte Hilfe. Gleichzeitig vermittelte sie den Teilnehmenden praktische Erfahrungen und Wissen im Bereich des Wildtiermanagements. Das Projekt zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement dazu beitragen kann, aktuelle Herausforderungen in der modernen Landwirtschaft zu meistern.






