08 May 2026, 18:19

Führungswechsel beim THEAS: Neue Vision für Theater und Schauspielschule

Titelbild eines aufgeschlagenen Buches mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts", das eine Seite mit Text und Logo zeigt.

Führungswechsel beim THEAS: Neue Vision für Theater und Schauspielschule

Das THEAS Theater und seine angeschlossene Schauspielschule stehen vor einem Führungswechsel. Claudia Timpner, die die Einrichtung jahrelang geleitet hat, gibt die Leitung ab. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, übernimmt mit einer frischen Vision für die Zukunft der Institution.

Claudia Timpner hinterlässt ein starkes Erbe beim THEAS. Unter ihrer Führung erweitere das Theater seine Präsenz und wurde zu einem zentralen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. Jährlich bringt das THEAS etwa 60 bis 70 Aufführungen auf die Bühne und zieht damit rund 3.500 Zuschauer an. Auch die Theaterschule blühte auf und bietet mittlerweile 20 Kurse mit fast 300 Teilnehmenden aller Altersgruppen an. Obwohl Timpner sich aus der Leitung zurückzieht, bleibt sie als Darstellerin auf der Bühne aktiv.

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Kornelia Eng-Huniar bringt sowohl künstlerische als auch administrative Erfahrung in ihre neue Rolle ein. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat in ganz Europa bei Konzerttourneen und Gastauftritten auf. Zudem ist sie seit 15 Jahren Mitglied des THEAS und unterstützte Timpner in verschiedenen organisatorischen Funktionen hinter den Kulissen. Ihre erste Produktion als Direktorin wird eine Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wurde.

Das THEAS bleibt seinem sozialen Auftrag treu. Geplant sind die Ausweitung der Angebote für Kinder und Jugendliche sowie neue Wege, um Inklusion zu fördern. Unter Eng-Huniars Leitung bleibt das Theater seiner Verpflichtung zu Barrierefreiheit und gesellschaftlichem Engagement verbunden.

Der Wechsel markiert ein neues Kapitel für das THEAS, in dem Eng-Huniar sowohl die künstlerischen als auch die operativen Entscheidungen verantwortet. Der Fokus auf Inklusion und Jugendprogramme wird fortgesetzt, um die Bedeutung des Theaters in der städtischen Kulturszene zu stärken. Auch Timpners weitere Bühnenauftritte werden sie mit der Einrichtung verbinden, die sie mitgeprägt hat.

Quelle