Fürth plant Ampel-Revolution: Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen
Sylvio ThiesFürth plant Ampel-Revolution: Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen
In Fürth könnte ein Vorschlag die klassischen Fußgängerampeln durch lokale Persönlichkeiten ersetzen. Waltraud und Mariechen, die Kultfiguren der Comödie Fürth, sollen künftig an der Comödiplatz zu sehen sein. Das Vorhaben zielt darauf ab, den Charme des Viertels zu stärken und die kulturelle Verbundenheit der Stadt zu feiern.
Die CSU hat den Plan eingebracht, das traditionelle Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Volker Heißmann, der Schöpfer der beiden Figuren, unterstützt die Idee. Er hat bereits Entwürfe vorgelegt: ein grünes Mariechen in einem Kleeblatt-Kostüm für „Gehen“ und ein rotes Waltraud für „Stop“.
Tausende Festivalsbesucher und Theatergäste könnten die neuen Ampelfiguren bald begutachten – sofern der Plan genehmigt wird. Andere deutsche Städte haben bereits mit kreativen Ampelgestaltungen positive Erfahrungen gemacht. Bevor es jedoch soweit ist, müssen rechtliche Hürden und Haftungsfragen geklärt werden.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die Entwürfe soll später im Jahr fallen. Die Initiative bleibt vorerst in der Diskussion und hat noch keine offizielle Zustimmung erhalten. Sollte das Projekt umgesetzt werden, würde es den Straßen Fürths eine lokale Note verleihen. Der Ausgang hängt von der anstehenden Ratsprüfung und der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen ab.






