05 June 2026, 10:37

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Abschied von einer engagierten Fürther Bürgerin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz der engagierten SPD-Politikerin

Anette Reichstein, langjährige SPD-Stadträtin in Fürth und engagierte Bürgerrechtlerin, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Die Fürtherin, die sich durch ihre umfangreiche Arbeit im sozialen Bereich und in der Kommunalpolitik auszeichnete, starb am 3. Juni 2026. Ihr Wirken prägte die Stadt über Jahrzehnte hinweg und hinterlässt bleibende Spuren.

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Geboren am 1. Mai 1951, engagierte sich Reichstein früh im öffentlichen Leben Fürths. Von 1990 bis 2008 gehörte sie als Vertreterin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) dem Stadtrat an. Zwischen 2002 und 2008 übernahm sie zudem den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion.

Ihr Einsatz ging weit über die Politik hinaus: Reichstein war maßgeblich an der Gründung des Fürther Frauenhauses beteiligt und gehörte zu den Mitbegründerinnen des Diakonievereins St. Martin. Ab 1994 wirkte sie zudem im Kirchenvorstand der St.-Martins-Gemeinde mit.

Neben ihrem politischen und karitativen Engagement setzte sie sich als Jugendschöffin für junge Menschen ein. Ihre Tätigkeiten in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unterstrichen ihre Hingabe für soziale Belange. Für ihr langjähriges Wirken ehrte sie die Stadt Fürth im Februar 2020 mit dem Goldenen Kleeblatt.

Ein Trauergottesdienst findet am 20. Juni 2026 um 13:00 Uhr in der St.-Martins-Kirche, Hochstraße 14, statt.

Reichsteins Tod markiert das Ende eines Lebens, das dem öffentlichen Dienst und der sozialen Gerechtigkeit gewidmet war. Durch ihre Arbeit in der Kommunalpolitik, der Jugendfürsorge und in gemeinnützigen Organisationen hat sie Fürth über Jahrzehnte geprägt. Der Trauergottesdienst bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihr Andenken zu ehren.

Quelle