Garbsen schließt drei Flüchtlingsunterkünfte bis Juni – Bewohner bereits umgesiedelt
Leila BlochGarbsen schließt drei Flüchtlingsunterkünfte bis Juni – Bewohner bereits umgesiedelt
Drei Flüchtlingsunterkünfte in Garbsen und Umgebung sollen bis Ende Juni geschlossen werden. Der Schritt folgt auf das Auslaufen von Mietverträgen und eine geplante Reduzierung der Belegung. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden bereits in andere städtische Einrichtungen verlegt.
Den Anfang machte die Schließung von zwei kommunalen Unterkünften: eine in der Im Hespe in Berenbostel und eine weitere in der Hauptstraße in Osterwald. Alle dort untergebrachten Menschen wurden in alternative Gemeinschaftsunterkünfte der Stadt umgesiedelt.
Ab April wird die Landesaufnahmebehörde die Belegung ihrer Unterkunft im ehemaligen Praktiker-Gebäude in Alt-Garbsen schrittweise verringern. Dies ist Teil der Vorbereitungen für die vollständige Schließung bis zum 30. Juni, wenn der Mietvertrag offiziell endet. Öffentliche Angaben zur Gesamtzahl der aus den drei Einrichtungen umgesiedelten Personen liegen nicht vor.
Die endgültige Schließung der Alt-Garbsener Unterkunft markiert das Ende einer schrittweisen Verlegungsaktion. Alle betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden in anderen städtischen Einrichtungen untergebracht. Wie viele Menschen von den Umzügen betroffen waren, hat die Stadt nicht bekannt gegeben.
