Goslar führt Terminsystem bei Wohngeldstelle wegen Personalmangels ein
Francesco HeinrichGoslar führt Terminsystem bei Wohngeldstelle wegen Personalmangels ein
Wohngeldstelle in Goslar stellt auf Terminbuchung um
Wegen akuten Personalmangels führt die Wohngeldstelle in Goslar ab sofort ein reines Terminsystem ein. Ab dem 9. Januar 2026 müssen Bürgerinnen und Bürger vor einem persönlichen Besuch einen Termin vereinbaren. Die Maßnahme soll Wartezeiten verkürzen und die Bearbeitung von Anträgen effizienter gestalten.
Die Stadt begründete die Umstellung mit massiven Personalengpässen in der Wohngeldstelle. Ohne ausreichend Mitarbeiter sei der Publikumsverkehr nicht mehr zu bewältigen. Um den Service aufrechtzuerhalten, sind nun alle Anfragen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Termine können telefonisch, per E-Mail oder online gebucht werden. Die Kontaktdaten der Behörde lauten: [email protected]. Die Telefonhotline ist alphabetisch organisiert – jede Leitung ist für Nachnamen mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben zuständig. Wie viele Mitarbeiter aktuell in der Wohngeldstelle tätig sind, geht aus öffentlichen Unterlagen nicht hervor. Auch wann der Regelbetrieb wiederaufgenommen wird, teilte die Stadt nicht mit.
Die Umstellung auf das Terminsystem spiegelt die anhaltenden Personalprobleme in Goslar wider. Bürger müssen ihre Anliegen nun im Voraus planen, um Leistungen wie Wohngeld zu beantragen. Ob die Stadt zusätzliche Kräfte einstellen wird, um die Situation zu entspannen, blieb ebenfalls offen.
